Was sind Silberfische? Biologie und Lebensweise

Was sind Silberfische eigentlich? Biologie, Lebensweise und Fakten über das silberne Insekt, das seit 300 Millionen Jahren die Erde bewohnt.

Was sind Silberfische – Biologie und Lebensweise des Insekts
Kurz & bündig: Silberfische (Lepisma saccharina) sind flügellose, nachtaktive Insekten mit silbergrauem Glanz. Sie werden 1–2 cm lang, lieben Feuchtigkeit und Dunkelheit und sind seit über 300 Millionen Jahren auf der Erde. Für Menschen harmlos, können sie aber Bücher und Textilien beschädigen.

Steckbrief: Was ist ein Silberfisch?

Der Silberfisch (Lepisma saccharina) ist ein kleines, flügelloses Insekt aus der Ordnung der Felsenspringer (Zygentoma). Die silbrig schimmernden Schuppen und die fischähnliche Bewegung gaben ihm seinen deutschen Namen. Mit rund 300 Millionen Jahren Evolutionsgeschichte gehört er zu den ältesten noch lebenden Insektenarten der Welt.

Körperbau und Aussehen

  • Größe: 1–2 cm (ohne Fühler und Schwanzanhänge)
  • Farbe: Silbergrau mit metallisch glänzenden Schuppen
  • Fühler: Zwei lange Antennen vorne
  • Schwanzanhänge: Drei Cerci hinten — Sinnesorgane
  • Fortbewegung: Schnell, fischähnlich zuckend

Bevorzugte Lebensräume

Silberfische suchen warme, feuchte und dunkle Orte: Badezimmer, Küche, Keller, Hinter Fußleisten und Wandritzen, Kleiderschränke und Bücherregale.

Ernährung

Silberfische sind Allesfresser mit Vorliebe für stärkehaltige Materialien: Tapetenkleister, Buchbinderkleber, Baumwolltextilien, Papier und Mehl. Mehr unter Was essen Silberfische?

Häufige Fragen

Sind Silberfische gefährlich für Menschen?

Nein. Silberfische übertragen keine Krankheiten und beißen nicht. Lästig werden sie durch Fraßschäden an Materialien.

Wie alt werden Silberfische?

Mit bis zu 8 Jahren sind Silberfische ausgesprochen langlebig für Insekten.

Wie unterscheidet sich Silberfisch vom Papierfischchen?

Das Papierfischchen ist etwas größer, weißlicher und bevorzugt trockenere Bedingungen. Details: Papierfischchen oder Silberfisch?